Spannend wie ein Kriminalroman schildert dieses Buch das Schicksal kostbarer Kunstschätze im Zweiten Weltkrieg. Tausende Gemälde österreichischer und internationaler Herkunft, unzählige Kisten mit Kunstgütern werden im Bad Ischler und im Altausseer Salzberg vor den Kriegswirren geborgen. Ein Teil gehört zu den Beständen der Wiener Museen. Vieles vom dem, was in Altaussee gelagert ist, soll eines Tages in Linz einem großen "Führermuseum" einverleibt werden.
Doch plötzlich, als der Krieg seinem Ende zugeht, sind diese Schätze neuerlich bedroht. August Eigruber, Gauleiter von Oberdonau läßt Bomben zu den Kunstschätzen im Berg einlagern. Baldur v. Schirach die wertvollsten Schätze nach Tirol verschleppen.
In der 1986 erschienenen 1. Auflage dieses Buches wurde die dramatische Rettungsaktion beherzter Museumsexperten und Salinenleuten, wie auch das weitere Schicksal der Kunstschätze erstmals umfassend und wissenschaftlich fundiert dargestellt. Die nun in neuer Ausstattung vorliegende 3. Auflage berücksichtigt auch die neuesten Forschungsergebnisse und die jüngste Literatur. |