In einer der düstersten Zeiten europäischer Geschichte, während des zweiten Weltkrieges, wird das Salzkammergut einmal mehr zum Brennpunkt der Geschichte. In die beinahe tröstlich traditionelle und damals recht beschauliche Welt der Salzindustrie dringt das Weltgeschehen ein. Heimlich werden in den Gewinnungsstätten des "weißen Goldes" noch andere Schätze geborgen. Die entlegenen Salzbergwerke des Salzkammergutes nehmen prominente Werke europäischer Kunstgeschichte auf.
Der Altausseer Salzberg wird zur geheimen Lagerstätte von Kunstwerken, die Adolf Hitler selbst für das geplante Führermuseum in Linz zusammengeraubt hatte. In dieser Zeit war das Altausseer Salzbergwerk mit rund 7.000 eingelagerten Exponaten das größte Museum der Welt.
Wenige Tage, wenige Stunden nur, trennten diese Schätze von ihrer drohenden Vernichtung, die nicht zuletzt durch das Einschreiten unserer Bergleute verhindert werden konnte.
Die Geschichte von der Bedrohung und der Rettung dieser Kunstschätze, die heute zu den Prunkstücken der bekanntesten europäischen Sammlungen zählen, wird in diesem Buch nachgezeichnet und in den Salzwelten Altaussee auf packende Weise visualisiert.
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